Rund und gut – Knödel in allen Variationen
Knödel haben in Südtirol eine lange Tradition.Sie sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt, denn sie sind vielfältig, lecker, sättigend und geben einem das gute Gefühl „etwas Rechtes im Bauch zu haben“. Eine Vielzahl an Kochbücher beschäftigt sich mit dieser runden Sache, denn die Liste an Varianten ist unendlich lang. Ob süß oder herzhaft, deftig oder leicht, als Suppeneinlage, Beilage oder eigenständiges Gericht, folgende Tipps gelten für die Zubereitung aller Knödel:
- Beim Formen der Knödel die Hände gut mit kaltem Wasser befeuchten. Der Knödelteig darf nicht an den Handinnenflächen hängen bleiben.
- Die Masse gut zusammendrücken. Bevor der Knödel ins Wasser kommt, muss er glatt und rund geformt werden und darf keine Risse zeigen. Risse ermöglichen dem Wasser ins Knödelinnere zu dringen. Geschieht dies, fällt der Knödel auseinander, die Pracht ist vorbei und das Wasser nicht mehr appetitlich. Bestreut man die Knödel nach dem Formen mit etwas Mehl, behalten Sie besser ihre Form.
- Am besten einen Probeknödel vorgaren lassen. Sollte er beim Kochen auseinander fallen, etwas Mehl oder Knödelbrot unter den Teig mengen.
- Ins Wasser etwas Salz geben, bei deftigen Knödeln auch Brühe.
- Der Knödel kommt immer ins kochende Wasser, das dann in der Temperatur reduziert wird. Er gart, das bedeutet, das Wasser ist heiß, siedend, sprudelt aber nicht mehr.
Roter Hahn
Beim Formen der Knödel die Hände gut mit kaltem Wasser befeuchten.
Eine wahre Schatzkammer der Gaumenfreuden.






